5 Dinge die dich daran hindern du selbst zu sein

Was hindert uns auf dem Weg zu uns selbst? Wir stehen uns oft im Weg bei unseren Zielen und erreichen nicht das, was wir wirklich wollen. Schau, was dich wirklich daran hindert, deine Träume leben zu können.

5 Dinge die dich daran hindern du selbst zu seinAngst vor Ablehnung ist bei uns weit verbreitet. Wir möchten endlich angekommen sein und angenommen werden. Würden wir uns zeigen, wie wir sind, dann könnte es sein, dass genau das nicht den Menschen gefällt, denen wir gerne gefallen möchten. An sich wünschen wir uns, dass wir uns so zeigen können, wie wir sind, aber genau dabei stehen wir uns selbst im Weg. Wir möchten nicht zurückgewiesen werden und scheuen uns vor Kritik, auf die wir reagieren müssten. Das führt uns zu einem inneren Rückzug und dazu, dass wir uns lieber ganz aus Themen heraushalten, die uns wichtig sind. Wir schwimmen mit der Masse, damit wir nicht auffallen und verlieren so unsere Identität und die Fähigkeit, einfühlsam zu reagieren. Wir werden ablehnender und reagieren sogar gewalttätig. zumindest in den Augen anderer Menschen.

Der Gedanke an Sicherheit ist uns wichtig. Wir möchten keine Risiken eingehen und fürchten uns davor, dass wir Bahnen verlassen müssen, in denen wir uns wohlfühlen. So bleiben wir auch sehr lange in Beziehungen, die uns quälen und die uns verletzen, obwohl wir gerne das Band durchschneiden wollen. Eine einfache Unterkunft und Hilfe zum Lebensunterhalt lehnen wir ab, weil wir glauben, dass es wichtiger sei, wenn wir unseren Kindern und uns das gewohnte Umfeld erhalten, selbst wenn Herzlichkeit und Wärme lange verloren gegangen sind, was wir und unsere Kinder am meisten vermissen. So halten wir uns selbst lange Zeit in einem goldenen Käfig gefangen, statt neue Wege zu gehen, innerlich frei zu sein und dann vielleicht doch zu merken, dass wir alles das haben, was wir wirklich brauchen, wenn wir uns frei fühlen und es werden.

Ist es Faulheit? Zumeist nicht. Es braucht sehr viel Kraft, die uns auslaugt und zu Stress führt, wenn wir ein Leben aushalten, das nicht unserem wahren Wesen entspricht. Sich fortwährend anzupassen und immer dafür zu sorgen, dass wir es jedem Menschen außer uns Recht machen, führt dazu, dass wir uns immer mehr anstrengen müssen, diese Scheinwelt aufrecht zu erhalten. Hieraus entstehen Stressreaktionen, die dazu führen, dass wir immer trauriger, melancholischer und abgestumpfter werden. So zerstören wir uns nach und nach selbst mit einem unglaublichen Kraftaufwand, was uns die Energie für unser wahres Leben nimmt.

Ob es Dummheit ist? Nein, eher die Intelligenz. In unserem Kopf malen wir uns Horrorszenarien aus, die wir wahrscheinlich nicht erlebt haben oder erleben werden, aber von denen wir uns bedroht fühlen. Jede Ablehnung nehmen wir persönlich, vielleicht weil wir schon als Kind gelernt haben, dass wir die Schuld unserer Umgebung auf uns laden. Im Kindesalter sehen wir die Beziehung der Eltern beispielsweise nicht, sondern beziehen alles auf uns und wir halten uns für den Verursacher ihrer Schwierigkeiten, Streits und vielleicht sogar der Trennung. Dazu braucht es Intelligenz, denn in unserem Herzen würden wir wissen, dass wir diese Schuld nicht tragen können, wenn wir mit den Kindertagen abgeschlossen haben und die Sorgen loszulassen gelernt haben.

Du willst nichts ändern, das ist der Haupt-Punkt. Wir sind nicht faul, dumm oder bequem, sondern wir hindern uns selbst daran, weil wir nichts verändern wollen. Der Gedanke nach Sicherheit und die mögliche Ablehnung sind für uns so bedrohlich, dass wir immer mehr Ausreden erfinden, wichtige Dinge aufschieben und uns keine Hilfe holen, auch wenn wir sie benötigen. Das zwanzigste Paar Schuhe erscheint uns wichtiger und befriedigt die Leere sowie Einsamkeit für den kurzen Moment. Eine Affäre tröstet uns darüber hinweg, keine stabile und glückliche Partnerschaft zu haben, in der wir uns glücklich fühlen. Dadurch erfinden wir in unserer Kreativität immer wieder neue Taktiken, nicht zu beginnen und hindern uns an unserem Glück durch kleine Betäubungen und kurze Glückmomente, die noch immer mehr Unglück erschaffen, weil sie uns nicht wirklich helfen.

Finde deine Ablenkungen und reduziere sie. Lerne dich selbst kennen, erforsche deine Persönlichkeit und deinen Willen. Suche nach dem, was dich wirklich ausmacht, denn nur so findest du dein wirkliches Glück, deine Erfüllung und deinen Weg. Solltest du wieder warten, so kann es nicht besser werden, sondern nur noch immer schlimmer.

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Über Arno Ostlaender

Hallo, ich bin der Mensch hinter dieser Internetseite. Nach zwanzig Jahren in Vertrieb und Verkauf habe ich mein Leben vor etlichen Jahren verändert und von dem profitiert, was ich lernen durfte. Heute sind Psychologische Beratung, Yoga, das schreiben von Büchern und die Begleitung von Menschen in schweren Situationen mein leidenschaftlicher Beruf. Es ist mir eine Herzensaufgabe, durch den Wandel meines Lebens andere Menschen mit meiner Erfahrung achtsam zu begleiten. Ich freue mich auf den Kontakt zu meinen Lesern - hier im Blog oder persönlich.

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