Wie Feiertage und Gedenktage und verletzen können!


Muttertag, Vatertag, Weihnachten, Silvester und einige andere Tage können uns nicht nur glücklich, sondern manchmal auch sehr traurig machen. Viele von uns sind an solchen Tagen verletzt, traurig, depressiv und manchmal auch gefährdet, Selbstmord zu begehen. Wir müssen lernen, gut mit diesen Tagen und Gedanken umzugehen, damit wir leben können und wollen.

Wie Feiertage und Gedenktage und verletzen können!


Wie Feiertage und Gedenktage und verletzen können!

Ich möchte Dir an meiner Geschichte und Situation erklären, was mir wichtig ist und was ich persönlich empfinde. Gerne lade ich Dich ein, an Deinen Themen zu arbeiten. Damit es Dir leichter fallen darf, möchte ich mich zuerst öffnen.

Meine Verletztheit an diesen Tagen

Der Vatertag ist so ein Tag, der mich persönlich verletzt. Einen Vater hatte ich zwar, aber ich kenne ihn kaum. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich circa drei Jahre alt war. Er hat sich nur darum gekümmert, keinen Unterhalt zu zahlen.  Meine Mutter kennt Ihren Vater auch kaum. Es war also eine Art traurige Tradition.

Einen Opa hatte ich irgendwie – nicht den „echten“, aber den Mann meiner Oma, der etwa zehn Jahre älter als meine Mutter war. Er konnte also nicht wirklich der Opa sein. Er hat wirklich viel gesoffen, war ein Schläger und ein einfacher Mensch, wenngleich er auch oft gut und lieb zu mir war. Er war nicht das, was man ein Vorbild nennen kann und möchte.

Die eben erwähnte traurige Tradition geht in die dritte Generation, denn meine Tochter und ich haben ebenso kaum Kontakt zueinander. Ihre Mutter und ich waren zu lange auf dem Ego-Trip – so möchte ich es hier einmal nennen – und haben darüber unsere wichtigste Aufgabe zu wenig beachtet. Es wäre viel wichtiger gewesen, unser Kind zu lieben, als sich um die eigenen Verletzungen zu sorgen und wegzulaufen – was wir beide gemacht haben.

Meine Sehnsucht

Ich wünsche mir, dass meine Tochter irgendwann den Weg zu mir findet und ich die Kraft zu warten habe. Mein Gefühl ist, dass ich warten muss, denn ihre Mutter ist ihr näher und scheint immer noch nicht von der Verletztheit loslassen zu können. Da ich unsere Tochter nicht bedrängen könnte und sie nicht unter Druck wissen möchte, habe ich den Rückzug gewählt. Der ist niemals leicht, aber ganz besonders schwer an Tagen wie Vatertag, Muttertag, unseren Geburtstagen, Weihnachten, Silvester und immer dann, wenn man Vater und Tochter oder Eltern und Kinder lachen sieht. Familienglück – auch scheinbares – kann verletzen, wenn Du etwas vermisst.

Mein Versprechen

Es ist für mich wichtig, durch Meditation, Hypnose, Reiki und Quantenheilung immer wieder diesen Verlust meiner Seele auszugleichen. Das ist nie einfach, aber es geht. Es muss gehen, bis es besser werden darf. Dies möchte ich weiter betreiben und ich möchte anderen Menschen Mut machen, dass sie den inneren Frieden finden dürfen, auch wenn das in der Realität schwer möglich scheint. Wir haben alle die Möglichkeit, die Liebe und den Frieden in uns zu finden, selbst wenn nicht alles im Leben so funktioniert, wie wir es uns wünschen.

Was ist Deine Verletztheit, Deine Sehnsucht und Dein Versprechen?

Eltern von Sternenkindern oder Eltern, deren Kinder vor ihnen gegangen sind, zurückgebliebene Partner und der Tod von lieben Freunden, uns nahe stehenden Personen und Angehörigen, das schmerzt uns immer. Ebenso schmerzt uns die Nähe, die aus anderen Gründen nicht möglich ist. Wir leiden, aber wir müssen das nicht unser ganzes Leben aushalten oder aufgeben – niemals.

Bitte sorge Dich aufrichtig darum, Deine Verletzungen zu erkennen, daraus eine Sehnsucht zu formulieren und dann ein Versprechen Dir selbst gegenüber abzugeben. Du hast einen Ausweg, eine Möglichkeit und eine Chance auf inneren Frieden.

Ich habe ein Buch darüber geschrieben und ich gehe immer wieder dazu über, mein wichtigstes Thema zu benennen, schaue hin und arbeite an meiner Balance. Die Liebe zu meiner Tochter, die Gedanken an sie und die vielen Fehler die ihre Mutter und ich begangen haben – das würde ich gerne ungeschehen machen oder zumindest heilen lassen – bei uns allen. Ich wünsche mir, dass es uns gelingt. Ebenso möchte ich Dich bitten, wer immer Du bist und worum immer es geht, Hass und Groll aufzugeben und die Energie in Liebe und Geduld zu wandeln. So hat die Welt eine Chance. Danke.

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