Können Männer nicht mehr lieben?

Warum treffe ich immer auf die Falschen? Viele Frauen fragen sich, ob Männer überhaupt noch lieben können und verstehen nicht, warum sie immer die falschen Männer anziehen.

Können Männer nicht mehr lieben?


Er liebt mich nicht so sehr wie ich ihn!

Solche Sätze höre ich sehr häufig und ich kann sie verstehen. Es dauert aber etwas, bis mein zumeist weibliches Gegenüber das auch verstehen kann. Es geht darum, dass sie glaubt, ihn mit ganzem Herzen zu lieben, aber er vollkommen lieblos und leer scheint. Warum kann es sein, dass ein Mensch, dem man so liebevoll begegnet, sich nicht auf uns einlassen kann und unsere Liebe nicht erwidert? Die Antwort werden wir jetzt nach und nach aufdecken, sie wird wahrscheinlich sehr überraschend sein.

Können Männer nicht mehr lieben?

Sicher können Männer lieben, wie Frauen es auch können. Es ist ein absoluter Irrglaube, dass Männer nicht lieben könnten. Aber was verstehen wir unter „Liebe“? Ist es die absolute Liebe? Dann würde sie niemals fordern. Ist es freundschaftlich? Dann fordert sie auch nichts vom Gegenüber. Geht es um Leidenschaft? Nein, denn dieser Liebe kann man sich gedankenlos hingeben. Es geht keinesfalls um Liebe, sondern es geht um etwas ganz anderes. Wir haben Forderungen und diese möchten wir erfüllt sehen. Woher kommen sie?

Liebe soll uns heilen können!

Die Liebe eines anderen Menschen soll uns heilen und wieder gesunden lassen. Wenn wir glauben, dass uns jemand gleich intensiv und auf die gleiche Art lieben muss, wie wir ihn, dann stellen wir einen unerfüllbaren Anspruch. Jeder Mensch liebt auf seine Art. Zudem ist es noch so, dass wir keine Liebe geben und auch nicht erwarten, wir erwarten eine Heilung durch einen anderen Menschen, wo wir uns nicht selbst helfen können. Wir sind emotional instabil und suchen uns daher einen Partner, der selbst gebrochen ist und der emotional ebenso unzugänglich ist wie wir. Ja, unsere Emotionen haben wir nicht im Griff, wenn wir die Liebe eines anderen Menschen erzwingen wollen. Wir sind verletzt, vielleicht schon seit unserer Kinderzeit, und wir sehnen uns danach, das zu überwinden.

Ich bin das böse Mädchen!

In etwas so kommen sich viele Frauen vor. Sie machen doch scheinbar alles richtig, aber niemand sieht es. Endlich anzukommen, angenommen zu werden und Liebe zu spüren, das ist eine tiefe Sehnsucht. Wenn wir sie in jungen Jahren nicht stillen können, dann suchen wir weiter und wir suchen dort, wo wir es zu wenig hatten – im außen. Wir suchen aber nicht dort, wo alles schon ist – in uns. Wir sind verletzt, traurig und eifersüchtig, verletzt und krank. Klingt wahrscheinlich immer noch verwirrend. Wir klären es jetzt.

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Wonach wir uns sehnen!

Wir möchten angenommen sein, geachtet werden, wahrgenommen werden, Unterstützung zu bekommen und gehalten zu werden – von jemandem, der uns annimmt wie wir sind. Dabei können wir uns nicht annehmen. Wir spüren keine Liebe, sondern nur Leere. Diese Leere möchten wir durch einen anderen Menschen ausfüllen und versuchen es nicht selbst. Statt uns um das eigene Selbst zu kümmern, sorgen wir uns um die Zuwendung unseres Partners, um den herum wir die Existenz aufbauen. Er soll doch bitte unseren Wert erkennen und anerkennen, damit wir uns bestätigt fühlen. Er soll uns zeigen, wie unserer Wert ist, denn wir wissen nicht mehr, wie wundervoll wir sind – oder haben es vielleicht noch nie wirklich gespürt.

Der Splitter in Kopf und Herz

Es ist wie ein Splitter, der in Kopf und Herz sitzt. Wir spüren, dass uns etwas im Inneren fehlt und wir sind nicht in der Lage, diese Lücke zu füllen. Die Leere schmerzt immer wieder in vielen Momenten und das verletzt uns sehr. Wir kümmern uns um alle Menschen, aber nicht um uns. Es scheint, als könnten wir nur dann erfahren, wie wunderbar wir sind, wenn uns das möglichst viele Menschen bestätigen. Das aber können sie nicht, weil wir einen Deal wollen, nicht aber Liebe geben. Es ist so, dass wir helfen, damit wir Feedback bekommen. Wir helfen leider eben nicht selbstlos aus Liebe, sondern weil wir uns mangelhaft fühlen.

Falsche Vorannehmen führen zu falschem Glauben

Der Splitter im Kopf sagt uns Dinge wie „wenn er dich wirklich vermisst hätte, würde er es dir mitteilen“, „vermutlich bist du nicht gut genug“, oder „er liebt dich nicht so, wie er es sagt“. Wir warten ständig darauf, dass er uns sagt, dass wir toll sind, liebevoll, sexy, wunderbar und einfach die Beste. Das aber sind wir nicht, weil wir ihn erpressen wollen. Dadurch fühlen wir uns immer mehr abgewiesen und das vergrößert die Verletzung. Das, was wir heilen wollen, vergrößert sich zu immer mehr Leid. Wir steigern uns und die große Liebe wendet sich ab.

Warum fehlt uns denn etwas?

Unsere Eltern haben viele Gefühle nicht richtig vermittelt. Es überfordert jeden Menschen, ein Kind zu bekommen und es ist eine Herausforderung für jede Beziehung. Als Kind benötigen wir lebensnährende Gefühle, die uns in die Lage versetzen, gesunde, glückliche, liebevolle und authentische Beziehungen zu führen. Leider aber zeigten sie uns viel zum Thema emotionale Unerreichbarkeit, sie lehrten uns Angst vor Ablehnung und Verlassen-Sein. So wird der Mangel an fürsorglicher elterlicher Liebe zur Grundlage destruktiver Beziehungen und emotionaler Selbstzerstörung.

Wir lernen nicht, emotionale oder körperliche Grenzen zu setzen, den eigenen Wert zu erkennen oder was wahre Liebe ausmacht. Innere Stärke und echtes Selbstbewusstsein werden uns nicht anerzogen. Es reicht nicht, einfach wir selbst zu sein. Das fördern Kindergarten, Schule, Ausbildung und Studium auch nicht. Wir lernen, uns anzupassen, graue Masse zu werden und nicht, wunderbar, liebevoll und besonders zu sein. Wir lernen, dass wir unwichtig sind und die anderen unseren Wert festlegen.

Wie können wir das verändern?

Es braucht die folgenden Punkte, die wir auf jeden Fall in unser Leben integrieren müssen:

  1. Wer über sich hinaus wachsen will, muss zunächst aufhören sich klein zu machen.
  2. Wer mich nicht gut behandelt, dessen Nähe möchte ich nicht mehr hinnehmen.
  3. Frieden schließen mit der Vergangenheit, anderen und mir keine Schuld mehr zuweisen und nicht mehr Hass und Gleichgültigkeit eine Chance geben.
  4. Liebe muss immer Vorrang haben, selbstlose Liebe ohne jede Forderung, vor allem mir selbst gegenüber.
  5. Die Angst vor Ablehnung darf keinen Platz mehr in mir haben. Ich muss lernen, mich als wertvoll und liebevoll anzunehmen, obwohl und gerade weil ich nicht perfekt bin.
  6. Andere Menschen dürfen nicht mehr die Kontrolle über mich, mein Leben, meine Gefühle und meinen Selbstwert haben.
  7. Ich bin nicht mehr mit dem zufrieden, was man mir zuteilt, sondern lerne zu spüren, was ich will und mache mich auf den Weg, es zu erreichen.

Und wenn ich dabei Hilfe brauche, wie Hypnose oder ein praktisches Coaching bzw. psychologische Beratung – dann hole ich sie mir.

Ich habe das Recht, mein Leben zu leben und nicht das, was andere Menschen an Leben für mich übrig lassen.


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