Vom Fettsack zum Sportler

Vor knapp einem Jahr war ich fast 30 kg dicker und total unbeweglich. Was sich jetzt aktuell verändert hat, das beeindruckt mich selbst und es geht noch viel weiter.

Abnehmen Fettsack Sportler

Mein damaliges Werbebild für die Ladies in Black. Heute bin ich viel sportlicher als damals – da sah es nur so aus.

Vom Fettsack zum Sportler

Klingt böse, passt aber. Im November 2016 habe ich angefangen abzunehmen. Es ging los zum Drehtag mit Pro Sieben wegen Jessica und ihrer Gewichtsabnahme. Da dachte ich, dass ich selbst auch langsam loslegen sollte. An sich hatte ich vor, im Januar anzufangen und war durchaus bereit, es lockerer oder auch später angehen zu lassen. Irgendwann sieht man nicht mehr, wie fett man geworden ist. Man schaut um den Spiegel Drumherum. Nun aber merkte ich, es muss etwas geschehen. So habe ich angefangen.

Was war geschehen?

Man glaubt es kaum, aber ich war ein total schlankes und sportliches Kind, das sich gerne bewegt hat. Meine Mutter, Opa und Oma haben mich regelrecht von da aus gemästet. Nach und nach kam es zu immer mehr Übergewicht und ich wurde in einem Arztbericht als „das adipöse Kind“ bezeichnet. Meine Mutter findet das heute noch witzig und versteht nicht, was es bedeutet: „Die fette Sau mit krankhafter Fettsucht!“ Warum ich das so deutlich sage? Weil dadurch meine Probleme entstanden sind. Ich möchte das nicht mehr und habe das für mich erkannt durch die meine Ernährung begleitende Hypnose- und Meditationsarbeit. Es ist weniger böse als entschlossen, was ich meine. Ich verurteile aber nicht mehr mich sondern nur das, was nicht mehr zu mir passt. Ich habe etwas gegen die „fette Sau“ und nicht gegen mich. Diese fette Sau ist ein innerer Anteil in mir, den ich ausgleichen und zur Ruhe bringen möchte. Kämpfen bringt uns immer nur Leid, klare Ansagen und Veränderungen hingegen lassen uns Ziele erreichen.

Ich habe meine Veränderung festgehalten

In meinen YouTube Videos und vor allem in meinem Buch „Abnehmen ohne Hunger“ habe ich festgehalten, was alles mit mir geschehen ist. Dabei ist das Buch aussagekräftiger als die Videos und viel umfangreicher – sowie mit Infos ausgestattet.

Jetzt wird es sportlich

Gestern hat die Rheinische Post über die aktuelle Veränderung berichtet. Nach dem Verlust von 27 kg habe ich nun das Sportabzeichen in Gold bestanden. Am 6. Juli bin ich zum ersten Mal richtig schwimmen gewesen seit der Schulzeit und habe in einer Stunde 52 Bahnen geschafft – was mich echt fertig gemacht hat. Nach vier Wochen waren es 90 Bahnen. Dann begann ich mit Einzelstunden und habe vor wenigen Tagen in 20 Minuten und 26 Sekunden ganze 40 Bahnen (1000 Meter) geschafft. Zudem wurden gewertet 25 Meter in 2,23 Sekunden, 2,08 Meter Standweitsprung und 4,12 Meter Weitsprung – das war ausreichend für das Sportabzeichen in Gold.

Wie geht es weiter?

Die 100 kg Marke ist immer noch nicht da, aber ich arbeite daran. Vielleicht wird der Rettungsschwimmer in Silber kommen. Wir werden sehen und ich berichten. Aber die fette Sau wird immer kleiner in mir – das spüre ich. Jeder kann es schaffen und ich helfe gerne dabei, wie es geht. Nach dem, was ich für mich erkannt habe, verstehe ich immer mehr von dem, was uns wirklich hindert. Unsere Gewohnheiten drücken unsere Sehnsüchte aus, zeigen uns den Weg aus dem Leid und hin zur Veränderung. Wir können es schaffen.

Was wir alle brauchen:

Gib Dir eine Chance und  – wenn Du magst – melde Dich gerne. Und wenn Du magst – dokumentieren wir Deine Veränderung.

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Über Arno Ostlaender

Hallo, ich bin der Mensch hinter dieser Internetseite. Nach zwanzig Jahren in Vertrieb und Verkauf habe ich mein Leben vor etlichen Jahren verändert und von dem profitiert, was ich lernen durfte.

Heute sind Psychologische Beratung, Yoga, das schreiben von Büchern und die Begleitung von Menschen in schweren Situationen mein leidenschaftlicher Beruf.

Es ist mir eine Herzensaufgabe, durch den Wandel meines Lebens andere Menschen mit meiner Erfahrung achtsam zu begleiten. Ich freue mich auf den Kontakt zu meinen Lesern – hier im Blog oder persönlich.


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