Was schlimm ist an Weihnachten …

Wir feiern bald wieder das Fest der Liebe – wie jedes Jahr. Ich freue mich auch darauf. Den Tannenbaum, Glühwein trinken, schönes Essen und Besinnlichkeit – aber ich denke auch an andere Dinge …

Weihnachten


Weihnachten steht vor der Türe …

Das Weihnachtsfest steht an – jedes Jahr aufs Neue. Sicherlich können wir das Fest der Liebe feiern, genießen und uns eine Auszeit nehmen. Jetzt können wir einen Weihnachtsbaum holen, ihn schmücken, uns Geschenke bereiten – aber es gibt auch noch eine andere Seite an Weihnachten.

Was schlimm ist an Weihnachten …

Uns fehlen viele Menschen. Mache davon haben wir lange nicht gesehen, einige vermissen wir und andere sind verstorben – teilweise durch Krankheit oder Selbstmord mit einem vielleicht langen Leidensweg. Wenn wir in die Vorweihnachtszeit kommen, dann werden wir sentimental. Wir werden uns der Menschen bewusst, die uns nicht mehr umgeben.

Ich denke vor allem daran, dass ich noch niemals ein Weihnachtsfest mit meiner Tochter verbracht habe. Ich könnte es jetzt ihrer Mutter und den verletzten Gefühlen vorwerfen und / oder mich mit Schuld überladen – aber es würde nichts bringen. Vater zu sein kann sehr schmerzvoll sein – aber man kann dennoch ein Gefühl von Liebe spüren.

Es gehören sicherlich noch andere Menschen dazu. Hier sind noch einige Freude zu erwähnen – wie beispielsweise mein Freund und Kollege Walter Müller und viele andere Bekannte, Freunde und Familienangehörige, die verstorben sind. Todestage nahe an Weihnachten sind oft besonders schlimm.

Manche Menschen sind nicht mehr in meiner Nähe, weil der Kontakt gerade nicht möglich ist – meine Mutter und mein Vater gehören leider auch dazu.

Ja, das macht auch den Profi in Sachen Psychologische Beratung und Hypnose selbst nachdenklich, melancholisch und traurig. Aber es raubt mir nicht meine Lebenskraft. Darauf kommt es an. Ich habe einen Weg entdeckt, den ich gehe, damit ich weiterhin ein gutes Leben führen kann.

Sieben Tipps aus meinem Herzen für Deinen inneren Frieden:

  1. Beginne die dunklen Tage mit einer kleinen Meditation oder einem Gebet bzw. einer NLP oder Hypnose Entspannungstechnik. Zünde gerne auch Kerzen an und bete für Dich und alle Menschen, die Du liebst.
  2. Achte gerade jetzt auf Vitamin C und Vitamin D.
  3. Denke liebevoll an die Menschen, die verstorben sind und erinnere Dich an die schönen gemeinsamen Erlebnisse und Zeiten.
  4. Sende den Menschen, die Dir fehlen, Liebe in Gedanken oder einer Meditation, damit Du weißt, dass es sie erreicht, was Du empfindest.
  5. Aufkommende Wut und Traurigkeit ist – wie auch Angst – ein Zeichen dafür, mehr unternehmen zu müssen. Nimm die Gelegenheit wahr.
  6. Suche die Nähe von Menschen auf, die ebenso wie Du sind und mit denen Du in einem guten Kontakt bist.
  7. Tue etwas Gutes für Menschen, die Dir vollkommen fremd sind. Und das mache gerne auch nach Weihnachten weiter. Es macht die Welt schöner, in der wir leben. Gib in Gedanken wildfremden Menschen die Geschenke und die Liebe, die andere Menschen gerade nicht annehmen können.

Und: Wenn Du meinst, dass es nicht mehr geht, bitte nimm professionelle Hilfe in Anspruch.

Ganz nebenbei: Es wird keinen Jahrhundertwinter geben.

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