Weltfrauentag zum Nachdenken

Was bedeutet Weltfrauentag? Frauenquote in Vorständen, Gleichberechtigung und Gewalt gegen Frauen – sind die wichtigen Themen? Nein, es geht um viel wichtigere Dinge an einem solchen Tag.

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Weltfrauentag zum Nachdenken

Klingt der Anfang provokant? Ja, das soll er auch. Ich denke, es braucht ganz andere Dinge, wenn man einen Weltfrauentag begehen möchte. Es ist wichtig, dass wir neue Ansichten und Meinungen kultivieren, die wichtig für uns sind.

Hier meine Liste von Vorschlägen und Ansätzen:

  1. Frauenquote ist Unsinn

Wir können nicht sagen, dass 1/3 oder ein anderer Wert wichtig ist und Unternehmen in dieser Quote Vorstandsposten mit Frauen besetzen müssen. Diskriminierung nun beiderseitig anzuwenden ist Unsinn und kein Fortschritt, sondern eine konsequente Weiterentwicklung der Dummheit.

  1. Gewalt gegen Frauen

Natürlich ist Gewalt gegen Frauen schlecht, gegen Männer, Kinder, Glaubensgemeinschaften oder Nationalitäten wird sie nicht besser. „Kampf gegen Gewalt gegen Frauen“ lauten solch falsche Schlagworte. Das klingt so falsch wie es nur sein kann. Gegen Gewalt kannst Du niemals kämpfen und nicht gewinnen. Du kannst für Liebe und Miteinander eintreten und das nicht am Geschlecht oder anderen Faktoren festmachen.

  1. Gleichberechtigung

Es ist totaler Unsinn, von Gleichberechtigung zu sprechen. Männer besitzen weibliche Anteile und Frauen auch männliche. Zudem ist es auch so, dass Männer wie Frauen diese Anteile unterschiedlich intensiv leben und zeigen. Das ist vollkommen okay und gut so, denn nicht Einhörner oder Strapse machen Weiblichkeit oder Frau sein aus oder das Holzhacken und Bier trinken die Männlichkeit. Es ist auch okay, wenn er sich bei ihr anschmiegt oder umgekehrt oder auch noch anders. Grenzen sind in unseren Köpfen und wir versuchen sie so zu überwinden, wie sie entstanden sind. Frauenministerin – ein toller Job. Und ein Männerminister? Muss das auch eine Frau machen, damit es passt? Das wird so nichts bringen. Den Selbstwert erkennen ist wichtig.

Und was sollten wir daraus lernen?

Vor welchem eigenen Verhalten muss man Angst bekommen und es verändern? Darf man als Mann eine Frau nicht mehr niedlich oder süß finden? Sind wir Sexisten, wenn wir Weiblichkeit schön finden? Ist es wichtig, dem Klischee zu entsprechen oder ihm zu entkommen? Muss ich mich darum bemühen, im Steinbruch zu arbeiten, damit ich männlich genug bin? Was bitte ist wichtig und richtig? Welches Bild von Frauen ist richtig, das von Alice Schwarzer, von Beate Uhse oder das von Coco Chanel? Vielleicht sind es alle drei Bilder und Frauentypen, denn sie sind Frauen, die für Frauen sehr viel durchgesetzt und erreicht haben. Aber eben nicht nur für Frauen, sondern auch für die Gesellschaft an sich haben sie wichtige Impulse gegeben.

Welches Bild nehme ich?

Auch das war eine Frage, die wichtig ist. Wie attraktiv und wie hübsch darf die Frau auf dem Bild sein? Wie viel Aufstand und Feminismus muss es zeigen und wie zeigt ein Bild das? Warum ist es falsch, eine attraktive Frau auf einem Bild zu zeigen? Welche Grenzen müssen eingehalten werden? Das hat mich sehr beschäftigt. Meine Entscheidung war dann eher zufällig und ich bin gespannt, welche Reaktionen meine Gedanken auslösen. Die wichtigsten Anregungen davon folgen jetzt.

Mein Vorschlag:

Wie wäre es mit der Gleichwertigkeit unter Menschen, egal wer sie sind und welches Geschlecht, welche Religion, Hautfarbe oder Nationalität sie besitzen. Diese Eigenschaften machen doch nichts an einem Menschen fest, was ihn bewertet. Das muss in unseren Köpfen und Herzen doch einmal ankommen können. Es ist doch egal, ob Du schwarz, weiß, Frau, Mann, schwul, lesbisch, Jude, Christ oder Moslem bist. Du bist erst einmal nur Mensch und das, was wir mit dem Wort „Menschlichkeit“ belegen, das muss Dein Auftrag sein. Wir alle sind da, um Menschlichkeit zu leben und zu einem guten Wort werden zu lassen.

Unser Auftrag

Menschen zu sein und Menschlichkeit zu leben ist wichtig. Das muss unser Auftrag am Weltfrauentag, dem 8. März und am Weltmännertag, dem 19. November sowie an jedem anderen Tag sein. Wir müssen uns miteinander umeinander sorgen, Respekt vor der Einzigartigkeit der Individuen leben, die wir sind und die Andersartigkeit und Besonderheit müssen es sein, die wir hervorheben. Bitte keine zielgerichteten Aktionen mehr, damit eine bestimmte Zielgruppe besser wahrgenommen wird, denn das ist nur eine Pervertierung der bisherigen Ansicht. Statt „keine Gewalt gegen“ wen auch immer einfach „mehr Liebe“ für wen auch immer zu fordern und auch zu geben, das ist wichtig und richtig.

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Über Arno Ostlaender

Hallo, ich bin der Mensch hinter dieser Internetseite. Nach zwanzig Jahren in Vertrieb und Verkauf habe ich mein Leben vor etlichen Jahren verändert und von dem profitiert, was ich lernen durfte. Heute sind Psychologische Beratung, Yoga, das schreiben von Büchern und die Begleitung von Menschen in schweren Situationen mein leidenschaftlicher Beruf. Es ist mir eine Herzensaufgabe, durch den Wandel meines Lebens andere Menschen mit meiner Erfahrung achtsam zu begleiten. Ich freue mich auf den Kontakt zu meinen Lesern - hier im Blog oder persönlich.

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