Ein Holocaust Gedenktag auf andere Art

Corona-Krise und Holocaust Gedenktag – das ist eine ganz neue Art des Andenkens an schlimme Gewalt und an viele Verluste. Das sollten wir zum Nachdenken nutzen und zu umsichtigem Handeln.

Ein Holocaust Gedenktag auf andere Art


Ein Holocaust Gedenktag auf andere Art

In Israel gedenkt man in diesen Tagen den Opfern des Holocaust. Es ist so, dass ein solch schlimmes Leid, dass so grausam erzeugt wurde, gerade unter den Überlebenden als Mahnwache und Freudenfeier des Lebens gefeiert wird. Das darf niemals auch nur Ansatzweise als Fliegenschiss dargestellt werden. Ich persönlich habe sehr viel weniger Leid erlebt, als so viele Menschen zu dieser Zeit und ich habe schon schlaflose Nächte voller Tränen an Erlebnisse verbracht, die ich nicht vergessen kann. Es braucht Mitgefühl und  Verständnis. Es kann nicht sein, dass wir heute noch antisemitische Bewegungen haben. Das finde ich zutiefst verachtenswert.

Wie gehen wir damit um?

Es kommt zum typischen Verhalten. Die Betroffenen und Menschen, die ihnen nahe stehen fühlen sich immer noch als Opfer und können ihr Leid kaum beenden. Andere wiederum bagatellisieren und leugnen.

Ich wurde vergewaltigt, geschlagen und habe schlimme Beziehungsmuster durchlebt. Die Trennung meiner Eltern als Kleinkind, Häusliche Gewalt und emotionale Erpressung – das alles hat mich geprägt. Es ist schlimm, wenn man darunter leidet. Wenn man jedoch versucht sich vorzustellen, wie ein Leben im Ghetto, im KZ oder in einem Arbeitslager gewesen sein muss, dann habe ich nicht einmal ein Tausendstel des Leids in meinem Leben erfahren, welches diese armen Menschen in einer Minute erlitten haben. Daraus entstehen seelische Leiden und Störungen, die man kaum ertragen kann.

Wir aber klagen an oder leugnen. Wir möchten Vergeltung oder flüchten uns vor der Wahrheit in Lügen. Als wäre damit jemandem geholfen. Nun kann der Tag in Israel nicht stattfinden wie sonst – in einer ohnehin nicht einfachen Lage in einem sicherlich politisch sehr schwierigen Umfeld.

Wie könnten wir damit umgehen?

Wichtig ist es, dass wir uns beide Seiten bewusst machen. Ja – wir tragen alle Schuld am Leid anderer Menschen – ob wir nun wollen oder nicht. Wir treffen tägliche Entscheidungen – bewusst oder unbewusst, bei denen es dazu kommt, dass ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen bevorzugt wird.

Gewalt ist an der Tagesordnung. Kinder sterben vor Hunger oder durch Giftmüll, weil es uns nicht nah und bewusst genug ist. Wir sind heute noch schuld an vielen toten Menschen. 8.500 Kinder verhungern am Tag in einer Gesellschaft, die hierzulande schauen muss, dass Diäten, Pillen und OP’s das Übergewicht kontrollieren können. Dieses Ungleichgewicht ist im Prinzip nicht anders als das von damals.

So viele Länder bzw. deren Regime haben Krieg geführt und Leid verbreitet. Belgien, die Niederlande, Russland, Italien, China … und das sind nur die ersten, die mir spontan einfallen. Natürlich hat der aus dem heutigen Österreich stammende deutsche Diktator eine besondere Stellung, aber er ist „nur“ ein besonders grausamer Vertreter seiner Spezies gewesen.

Wenn wir das so einmal sehen würden, dann würden mehrere Dinge geschehen können. Zum einen würden wir verstehen, dass wir alle selbst Opfer waren oder sind und wir mit den Holocaust Opfern und allen Juden einen viel fürsorglicheren und verständnisvolleren Umgang pflegen müssen. Es braucht liebevolle Arbeit, um dieses Leid zu lindern. Das braucht es bei allen Menschen, die durch andere Menschen leiden. Wir müssen mehr Linderung von Leid schaffen, als dessen bloße Anerkennung. Es ist aber wichtig, dass Menschen sich nicht wegen ihres Leids weiter ausgegrenzt werden, weil wir uns immer noch als Täter fühlen. Ja – das ist unbequem, aber da müssen wir durch.

Wer sind die Täter? Es gibt und gab schon immer Regime, die das Volk lenkten. Zuerst ging es in eine (empfundene oder echte) Not und dann kam der Retter. Meist waren es solche „Spiele“, die dazu führten, dass es zu diktatorischen Verhältnissen kam. Auch hier braucht es ein kollektives Bewusstsein aller Menschen für die Entstehung von Leid und Gewalt. Wir werden nur dann Gewalt anwenden, wenn wir das Gefühl haben, Opfer zu sein. Wer Gewalt erlebt hat, der fühlt sich stark, wenn er Gewalt anwenden kann. So erzeugt Leid immer mehr Leid – und das überall auf diesem Globus.

Das bedeutet, so wie die Täter das Leid der Opfer anerkennen und lindern müssen, so müssen die Opfer den Tätern und den Schuldigen vergeben. Das ist nicht einfach, aber ist immer dann schlimm, wenn wir nicht vergeben und loslassen können. Der Täter hat immer noch Macht, wenn wir nicht vergeben. Wir projizieren diese Macht auf andere Menschen, wie Nachfahren, Gleichgeschlechtliche oder sogar auf alle Menschen. Damit steigern wir unser Leiden ohne anderen zu nutzen.

Daher sollten wir verstehen, dass folgende Dinge wichtig sind:

  • Es braucht Anerkennung und Zuwendung für die Menschen, die gelitten haben und leiden überall auf der Welt.
  • Wir müssen uns darum kümmern, dass die Hilfe für Betroffener wichtiger ist als die rechtliche Auseinandersetzung. Diese sollte erst nach der notwendigen Hilfe für leidende Menschen wichtig werden.
  • Wer Opfer Prävention betreiben will, der muss Täter Prävention betreiben.
  • Jesus Christus war Jude und Prophet der Muslime. Wir alle haben so viel mehr gemeinsam als uns trennt.
  • Die Vergangenheit einer willkürlichen Gruppierung oder einer religiösen Gemeinschaft oder einer räumlich oder sprachlich fassbaren Zusammengehörigkeit bedeutet keine Erbsünde, die man übertragen kann. In einer Kultur, in der man ein Erbe ablehnen kann, muss man auch solche Vorstellungen ablehnen.

Wir brauchen statt vieler Gedenktage gegen etwas mehr Aktionen für uns alle. Wir brauchen mehr Menschlichkeit, Respekt, Achtung und Liebe – egal wer das Gegenüber ist. Wenn sich Menschen daran nicht halten, dann haben sie diese Rechte verwirkt – und nur dann, wenn sie selbst gegen Menschlichkeit und Miteinander gerichtete Dinge durchführen. Es darf nicht sein, dass wir „Gegen-Anti-Tage“ für unzählige Dinge haben, statt jeden Tag einen neuen Grund für Liebe, Verständnis, Toleranz und Miteinander.

Wir werden in eine Rasse, ein Land und eine Religion hinein geboren und erben damit Sünden, Taten, Leid, Hass und Unverständnis gegen all das, was man uns einfach aufgrund der Geburt zurechnet. Es klingt sehr widersinnig und das ist es auch. Wer als Christ, Jude oder Muslim in einem Land geboren wird, der lernt seine Rolle erst nach der Kindergarten-Zeit. Vorher sind wir offen, liebenswert und freundlich zu jedem Menschen und jedem Tier. Kein Baby wird jemals unabsichtlich Gewalt gegen Mensch oder Tier ausüben. Das ist eine Lernerfahrung, die wir durch unser Umfeld lernen. Man erklärt uns, zu welchen Gruppen wir gehören und von welchen Gruppen wir uns zu distanzieren haben. Aufgrund allgemeiner Schwarmdummheit gehorchen wir und erhalten Leid und Gewalt aufrecht.

Es wird Zeit, dass wir diese Spiele aufhören und Regeln für eine Gesellschaft aufstellen, die Ausbeutung und Leid verachtet. Wir dürfen uns nicht weiter bedienen lassen von Menschen, die unter unwürdigsten Bedingungen leben. Es muss aufhören, dass wir uns überlegen fühlen. Wir alle vergiften das Trinkwasser, das Land, den Planeten und unsere Herzen. Es muss uns bewusst werden, dass wir gemeinsam die Verantwortung haben, diesen Planeten zu schützen und alles, was auf ihm lebt.

Wie können wir gerade in der Corona-Krise daraus lernen?

Gerade erleben wir, dass durch den Corona-Virus die Welt scheinbar aus den Fugen gerät. Ursache und Auslöser scheinen – wie auch vorher – chinesische Wet-Markets zu sein. Diese werden – wie vorher auch – dann wieder kurz geschlossen und dann kommen wir nach der Pandemie zum Alltag zurück, wie auch immer der aussehen mag. Als Hypnose Experte verstehe ich die Angst und Panikder Menschen und kann zudem auch sagen, dass wir Glaubenssätze bilden werden, die uns für lange Zeit ein neues Leben und einen neuen Alltag aufdiktieren werden. Unsicherheit und Angst werden uns sicher lange noch begleiten.

Akteure sind mehrere Gruppen von Menschen:

Die Befürchter

Auf der einen Seite stehen Menschen, die vielfältige Ängste haben und die sich von allem leiten lassen, was zu ihren Ängsten passt. Sie sehen durch Angst und Depression begünstigt ohnehin überall eine Bedrohung. Man kann gute Geschäfte mit ihrem Leid machen und sie ausbeuten und zwingen.

Die Ignoranten

Einigen Menschen ist alles egal und sie denken vielleicht noch an sich, aber niemals denken sie über den Tellerrand ihrer eigenen Lust hinaus. Es geht schon irgendwie weiter und wir machen halt das mit, was allgemein üblich ist. Das ist die gefährliche Gruppe, die blind trotz Sehkraft in die Falle tappt.

Die Ausbeuter

Sie nutzen die ersten beiden Gruppen zu ihrem Vorteil und zur Bereicherung aus. Macht und Einfluss sind wichtig und noch wichtiger als nur Geld. Sie sind die Kriegsgewinnler und Machthungrigen. Stets auf den eigenen Vorteil bedacht wollen sie nur noch immer mehr und haben niemals von etwas genug.

Die Leitwölfe

Dummerweise bestehen sie aus den vorherigen Gruppen. So gehen sie vor:

  • Die Befürchter sind die Opfer und beklagen sich überall. Sie sind die mit dem Aluhut und diejenigen, die nicht nur die Probleme sehen, sondern sie auch maximieren. Sie sind gegen alles, als wären sie eine Art von extremer Über-Gewerkschaft der Naivität. Entschlossen gegen alles verlieren sie die Wahrheit aus den Augen, weil sie von Angst, Panik und Depression getrieben werden.
  • Die Ignoranten sind das Fußvolk der nächsten Gruppe. Sie sind im Großen und Ganzen Still und schauen sich alles einfach nur an. Es ist ihnen nicht gegeben, sich zu viele Sorgen zu machen und sie streben auch nicht nach Macht und Einfluss. Daher laufen sie einfach mit und tun Sorge wie Angst gleichermaßen ab, weil sie das zu sehr anstrengen würde.
  • Die Ausbeuter reißen die Macht an sich und lenken das Volk, dass sich lenken lässt – ob aus Angst oder Bequemlichkeit, denn beides lässt sich gut steuern. Wie Lemminge kann man sie schön Richtung Schafott führen und sie sich selbst überlassen. Dabei kann man alles an sich reißen.

Das sind aktuelle Befürchtungen und Trends:

„Ich habe nichts zu verbergen!“ sagen die einen und die anderen befürchten sich der Zwangs-Daten-Krake ausgeliefert. In einer Zeit der DSGVO und des Datenschutzes im Allgemeinen sollen wir Daten spenden und getrackt werden. Wer weiß schon, was da wirklich vor sich geht – niemand. Daher ist die Angst groß bei den Befürchtern. Die Ignoranten sind natürlich der Meinung, das sei alles sinnvoll.

  • Bargeld wird abgeschafft. Das ist gut gegen Schwarzarbeit und kriminelle Machenschaften, aber es macht das Leben auch unkontrollierbar und zwingt uns noch mehr Datenkorsett auf.
  • Der Überwachungsstaat wird nach und nach schnell eingeführt, was Sicherheit bedeuten kann, aber natürlich auch Kontrolle.
  • Das Schengener Abkommen ist aktuell aufgehoben und außer Kraft.
  • Impfgegner gegen Hypochonder spielen sich gegenseitig an die Wand.
  • Halbwahrheiten werden zu Argumenten auf beiden Seiten.

Man steigert sich in die aktuelle Situation hinein und die Diskussion wird immer unsachlicher geführt. Argumente zählen nicht, sondern es wird wichtig, gute NLP Kenntnisse zu haben, eine augenscheinlich gute Kompetenz zu besitzen und ein guter Redner zu sein, damit es sich gut anhört, was man sagt.

Befürchter, Ignoranten und Ausbeuter – gibt es sie wirklich?

Natürlich – und es gab sie schon immer. Die Menschen stumpfen ab und gehen überwiegend in eine dieser Rollen. Entweder werden sie ängstlich und depressiv. Dann befürchten sie die schlimmsten Dinge und lassen sich kontrollieren. Die andere Sorte wird aus den gleichen Gründen gefühllos, weil Gefühle bedeuten würden, dass man sich mit sich auseinandersetzen müsste – was unangenehm ist. Die Ausbeuter haben das gleiche Motiv und wollen durch Geld, Einfluss und Macht diesen Gefühlen entkommen.

Die Rezeptur ist unterschiedlich – das Gericht schmeckt aber nur anders, denn es geht immer nur darum, den wahren Gefühlen auszuweichen. Wir haben das Ziel längst vor lauter Angst aus den Augen verloren. Die Gespräche werden nicht vernünftig geführt, denn die Angst reagiert.

Wie können wir nun umgehen?

Es braucht heutzutage kaum noch Daten, sondern es braucht die Verifizierung durch mehrere Instanzen. Es gibt so viel Information, dass man sie nicht mehr einfach verarbeiten kann. Das merken wir an allen Stellen.

Aktuell sind folgende Dinge unklar bzw. strittig oder werden scheinbar ignoriert:

  • Die Zahl der Infizierten wird gerne als kumulierter Wert dargestellt. Es werden daher alle Menschen erfasst, die in der Historie jemals positiv getestet wurden. Dabei sind die Testungen selbst umstritten, es wird nicht jeder Mensch getestet und die geheilten Menschen werden bestenfalls im Nachsatz erwähnt.
  • Masken werden zuerst nicht als nötig angesehen und dann werden „Community Masken“ empfohlen, weil es ohnehin nicht einmal ausreichend Desinfektionsmittel und Schutzkleidung im Medizinbereich und der Pflege gibt – was eine absolute Fehlplanung ist.
  • „Corona-Tote“ werden aufgeführt. Dabei muss es an sich heißen: „Menschen, die irgendwann einmal positiv getestet wurden, ohne Todesursache oder Stand der Genesung zu berücksichtigen!“ Das Durchschnittsalter der Verstorbenen scheint dem normalen Schnitt zu entsprechen und Obduktionen werden anscheinend nicht oder kaum durchgeführt – natürlich auch wegen der Ansteckungsgefahr.
  • Regional muss man auf Besonderheiten achten, aber die Willkür in den Entscheidungen rund um den Globus ist beachtlich. Manche Städte haben eigene Regeln, Regionen, Bundesländer und Staaten entscheiden auch anders. Man setzt sich nicht an den Tisch, um miteinander Austausch zu betreiben, sondern oftmals wirken die Entscheider wie eine Horde trotziger Kinder.
  • Virologen und Politiker alleine scheinen die Entscheidungen zu treffen und gehen auf besorgte Anfragen kaum oder gar nicht ein. So gibt es z. B. eine PDF-Datei des RKI vom 15. April, auf dem man sehen kann, dass die Reproduktionszahl schon am 20. März bei 0,7 lag – drei Tage vor dem Shutdown. Es wird jedoch trotzdem als Erfolg der Zwangsmaßnahmen angegeben.
  • „Vorturner“ werden erwischt, dass sie selbst keine Lust auf ihre Regeln haben, wie ein Armin Laschet, der die Maske falsch aufzieht oder Gesundheitsminister (Bankkaufmann) und Kanzleramtsminister (Arzt) werden in einem engen Aufzug mit vielen anderen Menschen fotografiert.
  • Desinfektionsregeln werden nicht vernünftig kommuniziert und eingehalten. Ungeeignete Mittel und unsinnige Verfahren werden angewandt – aus der Not heraus oder einfach nur aus Unwissenheit.
  • Zudem tragen viele Menschen auch öffentlich eher eine „Hals-Kinn-Maske“, da man die Maske immer wieder herauf und herunter klappt – was natürlich sinnlos ist.
  • Es gibt Hifszahlungen, die ohne Prüfung überwiesen werden, wodurch letzten Endes der Staat selbst dem Betrug Tür und Tor öffnet. Dadurch verzögert sich die Hilfe oder wird gar nicht erbracht. Wie genau sie gewährt wird und wozu sie diesen soll – das ist nicht geklärt. Gleichbehandlungsgrundsätze und klare Vorgaben – das gibt es nicht.

Was macht man mit diesen Dingen?

  • Es wird Zeit, dass vernünftige Gremien gebildet werden und die Politik besser kontrolliert wird.
  • Neben Virologen braucht es eine große weitere Zahl an Experten und auch einfache Bürger, um solche Gremien zu bilden.
  • Es braucht Verständnis, Anerkennung und absolute Offenheit auf allen Seiten.
  • Wir müssen ein besseres Verständnis von Hygiene entwickeln und das auch großflächig grundsätzlich einführen.
  • Lobbyismus darf nicht mehr zwischen Industrie und Politik so gepflegt werden wie bisher. Berater dürfen keine eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgen.

Was nicht passieren darf! (Und damit schließt sich der Kreis.)

Es darf nicht dazu kommen, dass ein bargeldloser Überwachungsstaat zwangsweise durchgesetzt wird, denn sonst sind wir vom Ende der Weimarer Republik nicht mehr weit entfernt. Damit wären wir bei dem jüdischen Gedenktag angekommen. Ein Volk mit Ängsten und Sorgen wurde ausgebeutet und mit Zwang gefügig gemacht. Das brachte der ganzen Welt Sorge, Leid und unendlichen Schmerz.

Wir sind gerade dabei, das nicht nur von Deutschland aus anzufachen, sondern der ganze Globus steht gerade vor dem Supergau. Der Kalte Krieg ist ein Kindergeburtstag verglichen mit dem aktuellen Zeitgeschehen. Möchten wir weitere Gedenktage der Gewalt, des Schreckens und der Diktatur?

Ich appelliere an uns alle, dass wir uns den eigenen Ängsten stellen, die uns für die Wahrheit erblinden lassen. Es wird Zeit, einen guten Umgang zu pflegen, sich miteinander auszutauschen und nicht müde zu werden, alle gemeinsam den Bedrohungen unserer Freiheit und unseres Lebens entgegenzutreten. Mir ist egal, welche Religion, Hautfarbe, Nationalität oder welches Geschlecht du hast – wenn wir leben wollen, dann müssen wir zu leben beginnen.

Auch diese Länge eines Artikels reicht nicht, um beiden Situationen und ihrer Verknüpfung wirklich gerecht zu werden. Kommentare und Anmerkungen sind erwünscht – bei einem bitte sachlichen Tonfall.

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Kommentare

Ein Holocaust Gedenktag auf andere Art — 7 Kommentare

  1. Es kommt natürlich zu Verschiebungen in der Wahrnehmung und auch zu immer mehr Aufklärung. Dabei ist ein Video von Ranga Yogeshwar auf einem offensichtlich neuen Kanal durchaus ein guter Anfang: https://youtu.be/OLBav50d-X8

    Es dürfte durchaus mehr gute Diskussionen und Darstellungen geben sowie sinnvolle Maßnahmen. Das wird ganz sicher nicht einfach – darüber sind wir uns dann wirklich alle einig.

  2. Die Polizeit empfiehtl jetzt Kinn-Nacken-Schutz! Zitat aus dem Artikel „Er müsse aber unter das Kinn geschoben werden, damit das Gesicht frei bleibe. Wer das nicht beachtet, den erwartet ein Bußgeld von 60 Euro, so der Polizeihauptkommissar“ Der Herr Komissar sollte mal darüber nachdenken, was er sagt. Von Gesundheit hat er nicht viel Ahnung. Sei Problem ist die fehlende Halterhaftung im fließenden Verkehr.

    https://www.mz-web.de/koethen/polizei-warnt-mundschutz-am-steuer-kann-fuer-autofahrer-teuer-werden-36583510

  3. Ganz klar möchte ich noch einmal sagen, dass ich diesen Text einfach durch geschrieben habe ohne weitere Kontrolle – sehr emotional aus meiner Sicht. Das war mir wichtig und es soll eine Herzensbotschaft sein. Die Verbindung meiner Geschichte, des Holocaust und der Corona-Krise ist sicherlich nicht einfach und auch in dieser Länge schwer ausführlich darzustellen – aber dennoch möchte ich den Anreiz geben, meine Gedanken als Anreiz eigener Überlegungen zu nutzen. Wir brauchen ein Miteinander in Krisenzeiten – immer.

  4. Pingback: Was mir an Corona Angst macht!

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