Mal anders gedacht …

Wie steht es um die Probleme unserer Zeit wirklich? Was läuft schief und was nicht? Dazu mal ein paar Gedanken, die dich zu neuem Denken einladen möchten. Bist du bereit?

Mal anders gedacht


Mal anders gedacht …

Wenn wir Hundescheiße in Plastiktüten packen und das sinnvoll finden – dann läuft doch was schief. Verstehst du nicht? Okay – das verstehe ich. Der Hundekot zersetzt sich in zwei bis drei Wochen – aber jedes Stück Plastik, dass hergestellt wurde, befindet sich aktuell noch auf diesem Planeten und ist immer noch nicht verrottet.

Wenn wir jetzt anfangen, die Dinge mal anders zu beleuchten, dann wird das Leben ganz schön anstrengend. Ich bin der Meinung, es würde sich lohnen, wenn wir anders hinschauen. Dazu habe ich ein paar interessante Beobachtungen, die mir aufgefallen sind. Nachfolgend eine Auswahl und eine Betrachtung der Corona Krise.

Die Politik liebt Schnellschüsse.

Das sehen wir zum Beispiel an dem Glühbirnen-Verbot. Nun haben wir keine schädlichen Glühbirnen mehr, dafür andere giftige und schädliche Leuchtmittel. Diese tauschen wir nicht mehr aus, sondern werfen gleich alles inkl. Fernbedienung weg. Das Licht ist zudem schlechter und unnatürlicher. Was war jetzt genau der Gewinn? Der ist auf der Seite der Unternehmer. Wir aber – denen es zugutekommen sollte – haben massive Probleme.

Diesel fahren ist schädlich und E-Autos sind toll.

Auch hier spielt die Politik mit. Stimmt es denn wenigstens? Bio-Diesel-Herstellung wird blockiert, denn die Regierung fördert die E-Mobilität. Bosch hatte laut diverser Berichte ein tolles Patent um aus Fettresten Diesel herzustellen, die ja schon als Abfall da sind. Das wird nicht gefördert, weil wir auf E-Autos setzen. Der alte Diesel wurde dann durch manipulierte Autos ersetzt, die nun wieder ersetzt werden – was gleich zwei neu produzierte Fahrzeuge bedeutet. Das schon auch kaum die Umwelt. Und was, wenn wir eine Million E-Autos hätten? Der Strom muss irgendwoher kommen, ist aber in dieser Menge aktuell nicht zu den Autos zu bringen. Wir müssten dann die Stromproduktion um ein Vielfaches erhöhen – und den gibt es nicht ohne Emissionen. Die sind dann nur woanders. Verlagern statt Problemlösung- das hat was von Blättern verteilen mit dem Laubbläser – und Krach macht das auf jeden Fall. Die Produktion der Batterien ist auch eine Umweltsünde – das haben wir alle doch schon verstanden hoffe ich.

Prävention ist doof.

Niemand legt wirklich wert auf Prävention. Es werden halbherzige Kurse angeboten und dann reicht es auch schon. Mal hin und gut muss reichen. Was danach kommt, das merke ich ja später. Rauchen schadet – wie vieles – leider erst zeitversetzt. Wir sind nicht bereit, einer Gefahr in die Augen zu schauen, die 1:4-5 eintritt (Sterben durch das Rauchen.) aber wir spielen Lotto mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu mehreren Millionen. Also ist nicht nur die Politik doof, sondern wir haben auch keine Lust auf das Ändern der Gewohnheiten. Die Pharmalobby wird es freuen.

Nehmen wir doch mal Wortfetzen, Icons, Zutaten und Slogans aufs Korn wie:

  • Ritter Sport;
  • Gesunde Vitamine naschen;
  • Lila Kühe;
  • Light Produkte mit mehr Zucker und weniger Fett;
  • Geschmacksverstärker als Zutatenersatz;
  • Aufspritzen von Fleisch, Fisch und mehr mit Wasser als Zutat;
  • Müsliriegel als getarnte Kalorienbomben;
  • Schokopaste als Sportnahrung darstellen.

Das sind nur ganz wenige Dinge, die alle genau so verrückt sind, wie viele andere geschaffene Fakten. Saft und Smoothies haben genau so viel Zucker wie Cola – aber sie werden für gesund gehalten. Die Industrie lässt Fake-Essen besser schmecken, weil sie den Geschmack im Labor einfach perfektionieren kann und wir darauf hereinfallen.

Die Industrie macht was du willst!

Wenn ein Produkt gesund aussehen soll, gewisse Schlagworte wichtig sind oder bestimmte Farben gefragt sind – dann wirst du das im Essen und an deinem Auto erkennen. Man versucht immer – das ist ganz normal – mit minimalem Kostenaufwand den maximal realisierbaren Preis für ein Produkt zu bekommen, dem man maximale Marktchancen unterstellt. Das ist die Funktionsweise der Marktwirtschaft. Wenn du bereit bist, nicht Greenwashing zu finanzieren, sondern nur wirklich innovative und gute Produkte mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis, dann wird genau das produziert. Der damalige Lasagne-Skandal, bei dem das Pferdefleisch die wohl beste Qualität aller Zutaten gehabt haben wird, wäre nicht möglich, wenn wir bereit wären, für unser Essen mehr zu bezahlen als für eine Dose Katzenfutter. Das Umdenken bei uns führt zu neuen Produkten und zu einer Anpassung des Angebots. Das beginnt mit uns – immer.

Nun kommt der Corona-Virus

In einer solchen Welt sollen nun Politiker entscheiden, was passiert, die von Virologen gebrieft werden. Wissenschaftler sind keine guten Redner – das darf man wohl sagen. Politiker haben selten in ihrem Bereich Kompetenz. Der Gesundheitsminister der BRD ist Bankkaufmann und der von NRW hat gerade mal Hauptschulabschluss. Armin Laschet weiß als früherer Chefredakteur der Kirchenzeitung nicht, was er glauben soll – und hat sogar die Eier das zuzugeben. Das hilft nicht, ist aber wenigstens mal ehrlich.

Wir wissen nicht, was wir machen sollen, aber wir sind betroffen, ängstlich und durcheinander. In Angst gehalten konsumieren wir am liebsten, denn jetzt steigt gefühlt einfach jedes Bedürfnis. Vor allem aber kaufen wir Atemschutz, Klopapier und Nudeln. Die Masken brauchen wir aber nicht – zumindest acht Wochen – danach schon. Oder vielleicht auch nicht? Auch das kann keiner so genau sagen, aber jeder sagt, er könne es genau sagen. Das schafft Märkte.

Nun glauben wir an Verschwörungstheorien, weil wir „Outbreak“ und andere Filme gesehen haben. Die Angst und die Verunsicherung lassen uns glauben, alles sei nur gemacht, um den Überwachungsstaat einzurichten, das Bargeld abzuschaffen und die Zwangsimpfung einzuführen – und das klappt sogar. Das Schengener Abkommen ist Vergangenheit und wir lassen uns alle Vorschriften machen. Natürlich nimmt niemand die Hinweise ernst, wie man mit einer Maske umgeht, aber einige Anwälte haben verstanden, wie sie Abmahnungen schreiben können, wenn jemand eine Maske falsch bezeichnet.

Durch Herrn Spahn wird die Diskussion Friseur vs. Tattoo Studio angefacht. Was kann man dazu sagen? Die Tätowierer dürfen nicht öffnen, aber die Friseure hatten lange nach den Sperren auf und müssen wieder öffnen, weil wir ja die Haarschnitte lebenswichtig brauchen. Das Tattoo ist Unsinn – laut Herrn Spahn. Dabei haben Tätowierer absolut häufig sehr gute Hygienebedingungen und sind bereit, diese auch zu erweitern. Friseure nehmen nun oftmals Gebühren, weil sie ja nun hygienischer arbeiten müssen. Ein sogenannter Hygienezuschlag oder Coronazuschlag von 5 €, 6,50 € oder mehr ist normal. Das ist nicht normal. Das wechseln und reinigen sowie desinfizieren von etwas, das die Haut berührt, muss Vorschrift sein – ist es aber nicht. Wenn man das macht, dann muss man die Preise erhöhen – unfassbar.

Die Gastronomie weint gerade besonders stark und ich möchte keinem Menschen die Verzweiflung absprechen. Die Lage ist beschissen. Aber wenn wir bei der Wahrheit bleiben, dann wissen viele Menschen nicht, dass man sich nach dem Toilettengang die Hände wäscht – auch nicht in der Gastronomie. Eine Belehrung über Hygiene ist ein Vortrag mit Einschlafwirkung und ohne Test, der zu Corona Zeiten auch noch entfällt. Man muss nur zuhören und geht dann – zu bestehen gibt es nichts. Man kann auch nicht mit Maske essen oder trinken oder Speisen und Getränke mit 1,5-2 Metern Abstand servieren, außer mit Drohnen. Die Außengastronomie kann mit guten Konzepten etwas unternehmen und die gehobene Gastronomie kann auch noch Geld verdienen. Hier sind Ideen und Chancen vorhanden.

Kunst und Kultur gehen vor die Hunde. Nachdem Filme und CDs kein Geld mehr bringen, weil gestreamt und kopiert wird, ist man dazu übergegangen, wieder live mehr Konzerte, Kino und Kultur auf der Bühne anzubieten. Das aber fällt nun gerade weg. Es wird nicht abgefangen, sondern hier sorgt der Staat für die ohnehin recht brotlose Kunst so gut wie gar nicht. Das zerstört die Freiheit des Geistes – aber das ist ja vielleicht nicht unpraktisch, wenn man böse denken möchte. Manchmal möchte ich das.

Datenschutz ist der Bundesregierung zuerst egal und dann will man die Zwangs-App noch einmal neu machen lassen – die Kosten tragen ja wir. Geld für genug Tests oder Masken haben wir nicht, aber für die unklaren Hilfs- und Subventionsleistungen. Niemand weiß, ob man wann welches Geld behalten darf und schon gar nicht, woher es zurückkommen soll. Aber darüber denken wir nach, wenn der Staat so pleite ist wie seine Wirtschaft.

Welche Werte sind denn richtig und was sollte man machen? Das kann man vorher nicht sagen, weil es keiner weiß. Wir beobachten Werte und treffen Entscheidungen. Nun aber haben wir viel zu wenig Tests und es wird zu wenig getestet. Das passiert erst nach Symptomen und dauert dann noch. Daher sind die Statistiken sehr stark zeitversetzt. Man glaubt das sogar noch, obwohl es sich vor dem Lockdown schon abzeichnet, dass die Welle abebbt. Das zeigen Statistiken des RKI (Nachträglich gelöscht vom RKI.) und das kann man auch in einem langen Kommentar bei Heise sehen. Ob es wirklich schlüssig ist, diese Maßnahmen einzuleiten?

Natürlich weiß niemand, was geschehen wird, aber in der Politik wird niemand einen Toten auf seiner Kontobilanz haben wollen. Das schafft keine Stimmen. Und die braucht man. Sieht man ja immer schön im Bundestag. Wenn jemand vorne steht, dann wird nicht auf die Aussage geachtet, sondern auf das Parteibuch. Wer auch den letzten Mist erzählt, der bekommt von seiner Partei Applaus – und das gilt auch andersrum. Du kannst die Wahrheit sagen und klare Lösungen aufzeigen, aber nur deine Partei bzw. Fraktion wird applaudieren. Es geht nicht um Recht und Wahrheit, sondern um Teamwork. Vor allem geht es darum, nicht durch Lockerungen einen Todesfall zu riskieren. Angst ist – wie schon gesagt – ja auch praktisch. So kann man nach und nach wieder zu einer Entmündigung des Volkes kommen, aber auch das hatten wir ja schon immer in Deutschland – vor und neben der BRD.

Maschinelle Zensur in Social Media

Sogenannte Soziale Medien begrenzen gerade Nachrichten immer weiter und unterdrücken maschinell ohne Begründung oder Kommunikation. Es werden willkürliche Einschränkungen oder Sperren vorgenommen – wir erleben das aktuell bei Facebook und dem neuen Töchterchen WhatsApp. Es regiert die Willkür – aber eine Kontaktmöglichkeit gibt es nicht. Facebook braucht kein Impressum, keine Regeln für Datenschutz, sondern kann einfach willkürlich entscheiden und informiert nur bei Lust und Laune Regierungen, statt sich den Gesetzen zu unterwerfen. Aber jeder Seitenbetreiber soll wissen, was diese Firmen mit Daten machen. Das geht nicht und funktioniert nicht. Der Staat entmündigt sich, zwingt uns in die Knie und stärkt Soziale Medien. Jeder Seitenbetreiber und Nutzer ist Opfer der Datenwillkür großer Unternehmen, ohne dass die Politik das verstehen würde – das kann nur an Naivität, Dummheit und Lobbyismus liegen.

Was sollen wir denn nun machen?

Jetzt wird es leider anstrengend, aber wir haben nur zwei Optionen. Zum einen können wir uns wie Lemminge in den Abgrund führen lassen und es ist uns einfach alles egal. Zum anderen können wir wach werden und müssen nachdenken und Entscheidungen treffen. Das ist wie in Matrix – nimm die eine oder die andere Pille. Bleib im System gefangen und finde dich damit ab, aber dann beklage dich auch nicht. Befreie dich und riskiere, dass es eine Herausforderung wird, durch die ganzen Wirrungen zu kommen. Geh ins Bett oder auf die Barrikaden – du entscheidest. Und denke an echte Kontakte – nicht an das zensierte Social Media.

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Kommentare

Mal anders gedacht … — 3 Kommentare

  1. Es wird auch noch weniger gestorben-sowas aber auch:

    https://www.it.nrw/keine-erhoehte-sterblichkeit-im-maerz-2020-nordrhein-westfalen-99420?fbclid=IwAR3yJGLH_KTW95z5jZ6Mp9pIB1MMWWei1cRF-DlFhE_pEjjFZqGfslR93PM

    Düsseldorf (IT.NRW). Nach vorläufigen Informationen starben im März 2020 in Nordrhein-Westfalen etwa 18 800 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand unplausibilisierter Ergebnisse mitteilt, liegt die Zahl der Gestorbenen damit voraussichtlich niedriger als im März 2019 (damals: 19 100). Hinweise auf eine durch die COVID- 19-Pandemie erhöhte Sterblichkeit sind aus diesen Daten für März 2020 nicht abzulesen.

    Auch für das erste Quartal 2020 zeigen die vorläufigen Sterbefallzahlen keine Auffälligkeiten im Vergleich zu den Vorjahren: Von Januar bis März 2020 starben mit 53 900 rund drei Prozent weniger Menschen als im ersten Vierteljahr 2019 (55 600). Generell ist die Zahl der verstorbenen Personen saisonalen Schwankungen unterworfen. Insbesondere während der Grippesaison (jeweils von Dezember bis März) sind die Sterbefallzahlen höher als im Rest des Jahres. Für März 2018 ermittelten die Statistiker mit 24 000 Sterbefällen beispielsweise den höchsten Monatswert der letzten fünf Jahre.

    Ganze Meldung und Grafiken unter dem angegebenen Link.

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