Neues Jahr neues Glück? Über „gute Vorsätze“, den Spatz und die Taube…

Das Jahr hat begonnen und groß sind die Vorsätze, die wir uns mal wieder alle auferlegen: Rauchen aufhören, abnehmen, gesünder ernähren, mehr bewegen, weniger aufregen, höhere Disziplin, geringerer Genussmittelkonsum… es gibt unzählige Bereiche, in denen wir noch an uns arbeiten könnten – ja „könnten“. Wieso gelingt es eigentlich manchen, ihre Ziele umzusetzen und sogar langfristig zu erreichen, und wieso scheitern andere schon nach ein bis zwei Wochen?

Neues Jahr neues Glück?

Gastartikel von Susanne Vollgold

Ich glaube, es wirken verschiedene Faktoren dabei auf uns ein.

Zum einen ist es wirklich wichtig, dass du selbst – persönlich – einen wahrhaftigen Sinn darin siehst, dein Ziel zu verfolgen. Wenn du fitter werden möchtest, dann sollte der Samen in dir gesät sein, dass du (zum Beispiel) deine 50 Sit-ups am Stück schaffen, einen knackigeren Körper oder mehr Ausdauer haben willst. Wenn du aber nur fitter werden willst, weil andere das cool finden, dann ist dein eigener Antrieb eventuell nicht so stark oder versiegt recht schnell. Wenn du nur abnehmen willst, weil dein Partner das will, dann bedienst du zwar das Bedürfnis deines Partners, aber nicht dein eigenes. Ergo siehst du vielleicht irgendwann keinen Sinn mehr darin, dich allabendlich vom Sofa auf die Yogamatte zu schwingen und denkst dir bald „Rutsch mir doch den Buckel runter!“. Du musst also selbst davon überzeugt sein!

Der eiserne Wille.

Zum anderen gehören oftmals ein starker Wille dazu, festgefahrene Muster und Verhaltensweisen zu durchbrechen, zu beenden oder umzuwandeln. Man sagt, es benötigt 21 Tage der Wiederholung (am Stück) bis Körper und Geist eine neue Tätigkeit als Gewohnheit, als nicht mehr außer-gewöhnlich erkennen. Viele scheitern schon vorher. Schafft man also drei bis vier Wochen am Stück, wird die neue Aufgabe wirklich leichter und in die Komfortzone integriert.

Die unsichtbaren Ursachen des Scheiterns.

Weitere Gründe, die uns an der Umsetzung unserer guten Vorsätzen hindern können, sind zum Beispiel tiefe Muster und Blockaden, die, um sie zu umgehen, mehr bedürfen als nur ein eiserner Willen. Oftmals können in der Vergangenheit erzeugte Verletzungen, Erniedrigungen oder Erfahrungen dazu führen, dass selbst erst Jahre später die Folgen in Form von Übergewicht, Süchten, mangelndem Selbstwert etc. dich daran hindern, ein Leben zu führen, wie du es dir selbst wünschst. Daher macht es immer auch Sinn, hinter die Kulissen zu schauen, wenn du mit den normalen, oberflächlichen Methoden nicht weiterkommst.

Zum Bearbeiten von eigenen Mustern, Blockaden oder Ängsten eignen sich mehrere Therapiearten. Ich rate dir, die auszuwählen, die dich selbst am meisten anspricht. Vertraue dabei voll und ganz deiner Intuition! Super Ergebnisse hat hierbei schon das Trance Healing erzeugt. Aber sicherlich gibt es zahlreiche, erfolgversprechende Methoden. Wichtig finde ich, dass du in dir eben nicht nur die Symptome heilst, sondern die Wurzel des Übels anpackst, sprich: dich auf die Suche der Ursache für deine Symptome machst.

Die Angst vor dem Versagen.

Vielleicht ist bei dir auch die Angst vor dem Versagen so groß, dass du entweder gar nicht erst anfängst, etwas in deinem Leben zu verbessern, oder relativ schnell damit aufgibst. Dabei kann ich von ganzer Überzeugung sagen, dass manche Dinge wirklich lange dauern – viel länger, als wir denken – und sich aber trotzdem lohnen!

Als ich begonnen habe mit regelmäßigen Bauch-Beine-Po-Übungen am Abend, war in den ersten drei Monaten gar nichts zu bemerken. Vielleicht habe ich ein klein wenig mehr Oberschenkel-Muskulatur bekommen. Aber sichtbar war kein Unterschied zu sehen. Erst nach etwa vier bis fünf Monaten (!!) habe ich wirklich eine Verbesserung an meiner Figur gesehen und gefühlt. Jeden verdammten Tag habe ich abends etwa 10 Minuten Muskelübungen für meine Problemzonen gemacht. Ich finde, das dauerte ganz schön lange. Aber… ich habe nicht aufgegeben und wurde wirklich belohnt. Denn nach dieser langen Erstperiode ging es recht zügig, dass meine Figur nach und nach fester, schlanker und sportlicher wurde. Deshalb kann ich auch dir nur den Tipp geben, nicht zu früh aufzuhören. Halte durch. Denke an dein Ziel. Und denk gar nicht daran, dass du es nicht erreichen kannst – du kannst alles erreichen, was du willst. Du musst nur an dich glauben!

Ziele machen glücklicher.

Ich persönlich freue mich immer, wenn ich Menschen treffe, die Ziele für ihr Leben haben. Kurzfristige, mittelfristige oder langfristige Ziele, ganz egal. Menschen, die Ziele haben, erreichen oft mehr, als die, die nur in den Tag hineinleben. Meist sind sie reflektierter, leben bewusster und gehen – das ist mein persönlicher Eindruck – fröhlicher durchs Leben. Weil sie mehr Erfolgserlebnisse haben und ihr Leben aktiver gestalten. Wer Ziele hat, egal in welchem Lebensbereich, der bewegt sich mehr und für den hat das Leben einfach mehr Sinn. Deshalb finde ich es super, wenn du dir realistische Ziele setzt. Wenn du beginnst, dich auf dein Ziel hinzubewegen, dann kann auch das Universum, die Geistige Welt, Gott, die Engel unterstützend die Weichen für deinen Weg stellen. Doch auch dabei gilt: Du musst dich bewegen, sonst bewegt sich nichts. Du musst schon ins Tun kommen, wenn du etwas erreichen oder erschaffen willst.

Noch einen Punkt möchte ich ansprechen: Die Angst vor Veränderung!

Wenn du an einem Ort ankommen möchtest, geht es nicht anders, als den jetzigen Ort zu verlassen. Du musst loslaufen, sonst bewegst du dich nicht nach vorne. Klar, dabei gibt es immer diese Ungewissheit: wie wird es dort sein, an diesem neuen Ort? Wie wird es sein als dieses neue Ich…? Du wirst es nie erfahren, wenn du es nicht ausprobiert. Viele Menschen verharren in Situationen oder in Beziehungen, in denen es ihnen nicht gut geht – nur aus Angst vor Veränderung. Aus Angst davor, dass es vielleicht anstrengender wird oder andere Probleme auf sie zukommen, die sich nicht einschätzen können. Dann verargumentieren sie es insgeheim für sich und reden sich die derzeitige Situation schön: „So schlimm ist es ja auch eigentlich gar nicht….!“ Tja, dazu passt dann auch der Spruch, den wir alle kennen: „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach!“

Greife nach den Adlern!

Soll ich dir was sagen: Ich fliege lieber mit den Adlern. Von Spatzen habe ich genug. Die Taube bockt mich auch nicht mehr, seit ich gelernt habe, dass jedem von uns die ganze Welt zur Verfügung steht. Du musst nur dran glauben. Wenn die Sehnsucht in dir erweckt ist und du es in dir spürst, wie du nach MEHR verlangst, dann begegnen dir plötzlich auch die Adler – in welcher Form auch immer, ob das Personen, Möglichkeiten, Beziehungen, Wege, Mittel sind, je nach dem um welches Ziel und welche Sehnsucht es bei dir geht.

Glaube an dich. Ich tue es!

Ich möchte dich hier und jetzt ermutigen: Glaube an dich und getraue dich, ein positiveres Leben zu führen. DU bist der Einzige, der daran glauben muss, dass du es schaffst. Sonst keiner. Wenn DU daran glaubst, dann steht dir die Welt offen. Ich glaube, dass du alles schaffen kannst, was du dir vornimmst. Denn tief in dir drin ist das ewige Licht, das dich zu Höchstleistungen motivieren kann. Wenn der Samen für ein schönes Ziel in dir reift, dann beginnt deine innere Flamme zu strahlen. Lasse dein Licht erleuchten und mache dich auf deinen Weg.

❤︎love&light☀︎
Deine Susanne

Gastartikel von Susanne Vollgold

Susanne Vollgold ist Blogger, Autor und spiritueller Coach. Sie hilft Menschen auf ihrem Weg der Entwicklung vorwiegend mit Channelings und Trance Healings. www.herzvollgold.de

Die redaktionelle und Inhaltliche Verantwortung für einen Gastartikel liegt beim Autor.

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