Träumen gibt uns Kraft

Wenn wir Träumen, dann können wir Kraft finden. Die Hoffnung endet manchmal, wenn wir Schicksalsschläge erleiden. So kann uns der Traum helfen.

Träume geben uns die Kraft, dort weiter zu machen, wo die Hoffnung endet.

Träumen gibt uns KraftUnsere Hoffnungen werden zerstört. Der Job wird uns gekündigt. Unsere große Liebe erklärt uns, dass die Beziehung zu Ende ist. Wir sind betrogen worden. Man hat uns verletzt. Eine unerwartet große Rechnung kommt auf uns zu. Es geschieht etwas in unserem Leben, das unseren Glauben zerstört, uns verunsichert und uns den sicheren Boden unter den Füßen wegzieht, der bis eben noch ganz selbstverständlich erschien. Was eben noch feste Werte im Leben waren, das wankt nun, wird vollkommen unsicher und es scheint nichts mehr so zu sein, wie es einmal war. Das Fundament des Lebens, das bis eben vollkommen sicher schien, ist vollkommen zusammengebrochen und nichts scheint mehr möglich, sinnvoll, schön und machbar zu sein.

Nun haben wir die Bestätigung, dass unsere Hoffnungen sich nicht erfüllt haben. Das Leben meint es nicht gut mit uns und wir sind niedergeschlagen, am Ende unserer Kräfte und wissen nicht mehr weiter.

Wo ist der Sinn des Lebens? Wir haben die Richtung verloren, wissen nicht mehr weiter und fragen uns, warum wir überhaupt weiter machen sollen. Es scheint so zu sein, als habe sich alles gegen uns verschworen. Es kann nicht sein, dass wir gut genug sind und es verdient haben, glücklich zu sein. Wer verlassen wird oder Untreue erlebt, der fühlt sich viel weniger attraktiv und nicht mehr begehrenswert. Nach einer Entlassung fühlen wir uns wertlos und nicht mehr leistungsfähig. Wenn eine finanziell angespannte Situation kommt, dann sind wir unserer Kraft beraubt. Es scheint sinnlos, sich jetzt zu bemühen, wieder nach vorne zu schauen. Wir sinken in Traurigkeit und werden immer lebloser und alles, was uns antreiben kann, scheint komplett verloren zu gehen.

Träumen gibt uns Kraft, wenn wir es richtig einsetzen. Es geht nicht darum, dass wir warten, ob und was wir träumen oder einfach auf das warten, was in einem Traum geschieht. Wir brauchen jetzt neue Impulse und Ziele. Diese können wir uns ganz bewusst erträumen. Das kann beispielsweise durch Hypnose, Autogenes Training, Meditation, Selbsthypnose oder mit anderen Techniken erreicht werden. Das bewusste Träumen von dem, was wir uns wünschen und was nun in unser Leben treten darf, ist nun das Ziel. Wir können natürlich dem Verlust nachtrauen und vielleicht braucht es eine Zeit dazu, es gehen zu lassen. Aber diese Zeit darf nicht zu lang werden, weil wir sonst immer weiter in der Traurigkeit verloren gehen. Es ist nun wichtig, dass wir erträumen und uns vorstellen, was werden kann, wenn uns nun der neue Job begegnet und wie er aussehen soll. Wie kann ein neuer Partner sein und was sind wichtige Eigenschaften? Was möchten wir erreichen und wie können wir unsere Situationen überwinden? Wer kann uns helfen, wenn wir nicht weiter wissen? Psychologische Beratung und Hypnose können dich auf den Weg bringen, den du nicht mehr sehen kannst. Ja, du kannst ihn nicht sehen, aber er ist da. Er ist zumeist direkt vor deinen Augen.

Wie können wir richtig träumen? Wenn wir in einer Trance sind, einem tiefen, entspannten Zustand, dann können wir die Belastungen ausschalten lernen. Es kann uns gelingen, den Frieden mit der belastenden Situation zu schließen. Wir sind keine schlechten Menschen, weil wir betrogen oder verlassen worden sind. Es war einfach nicht mehr passend, zusammen zu leben. Meist wird uns auch bewusst, dass wir auch nicht mehr das in der Beziehung gefunden haben, was uns einmal wichtig war. Wir waren vielleicht sogar selbst untreu, wenn vielleicht auch nur in Gedanken. Möglicherweise hatten wir auch selbst Trennungsabsichten. Nun aber ist unser Partner schneller gewesen als wir und das ärgert uns, statt dass wir zugeben, uns ging es nicht viel anders. Es kann auch sein, dass wir uns abhängig fühlen, vielleicht zu viel Druck in die Partnerschaft gegeben haben und unseren Partner als Erfüller unserer Träume verloren haben. Nun müssen wir uns selbst darum kümmern. Der Verlust des Jobs ist vielleicht deswegen eingetreten, weil wir ihn nicht aus dem Herzen gemacht haben. Selbst eine Stanzmaschine kann man gerne bedienen, den anspruchsvollen Job kann man hingegen auch zu anstrengend finden. Die große Rechnung könnten wir vielleicht dadurch ausgleichen, sinnlosen Krimskrams loszuwerden.

Im Traum annehmen und verwandeln. Wenn du dich entscheidest, die Situation anzunehmen und daraus zu lernen, dann bist du auf dem richtigen Weg. Lerne es, die Lehraufgabe zu erkennen. Vieles ist nicht so schwer, wie es im ersten Moment scheint. Selbst dann, wenn ein lieber Mensch stirbt, geht unser Leben weiter. Der Tod ist die Grundbedingung des Lebens und gehört zu ihm. Weiterentwicklung geht nur, wenn das Leben sich ausprobieren und verändern darf. Hier hören Geburt und Tod zusammen. Dabei geht es nicht nur um den körperlichen Tod, sondern um jedes Ende und jeden neuen Anfang. Wir können uns entwickeln und lernen, wachsen, blühen und gedeihen. Wenn du leiden willst, kann dir das niemand nehmen. Wenn du aufhören willst zu leiden, dann beginne zu Träumen. Lerne aus dem, was du für eine Niederlage hältst. Wir alle haben Jobs gehabt, die wir früher einmal gemacht haben und dann kam die Verbesserung. Ein neuer Partner kann viel besser für uns sein, vor allem dann, wenn wir mit unseren Altlasten Frieden geschlossen haben. Und manchmal brauchen wir auch finanziellen Druck, um uns endlich zu bewegen, unseren Kaufrausch zu beenden und den nutzlosen Tand, den wir angehäuft haben, loszuwerden.

Warum sollen wir das nicht im Traum bzw. in einer Trance besser erkennen können? Hier werden wir nicht mehr so sehr abgelenkt, werden klarer in unseren Vorstellungen, haben tieferen Zugang zu unserer eigenen Kraft und Erkenntnis. Nun können wir neue Energiereserven erschließen, uns selbst befreien und wieder nach vorne kommen. Durch klare Bilder von unseren Zielen können wir die Wege sehen, die sich in der Hoffnungslosigkeit und Ziellosigkeit nicht erkennen lassen. Wenn du niedergeschlagen bist, siehst du selbst die deutlichsten Schilder nicht. Du erkennst nicht, was vor dir steht, selbst wenn es dich genau anschaut. Finde dich, deine Ziele, Werte und Wünsche und dann mache dich auf den Weg. Du brauchst keine Motivation und kein Zeitmanagement, sondern Träume, Ziele und Visionen. Dann kommt der Rest von selbst.

Und – was willst du wirklich?

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