Vegetarier Veganer Allesfresser – Was ist richtig? Sieben Tipps!

Vegetarier oder sogar Veganer zu sein wird Mode. Dann gibt es noch den Allesfresser und alle meinen, ihr Lebensstil ist gesund. Wie soll ich mich entscheiden?

Allesfresser sein ist gesund – oder? Viele Menschen glauben noch, dass es richtig ist, sich von allen Nahrungsmitteln zu ernähren, aber das kann niemand mehr wirklich aussprechen und glauben. Es werden angeblich frische und exklusive Produkte in scheinbar nicht industriellen Verpackungen angeboten, die dann lauter E Nummern aufgedruckt haben. Unglaublich viele Lebensmittel enthalten Gelatine, ob gekennzeichnet oder nicht, weil diese Schlachtabfälle einfach vorhanden und günstig zu bekommen sind. In vielen Süßigkeiten ist Gelatine oder sogar Schellack (Läusekot), damit beispielsweise Zuckerperlen glänzen. Fleisch von Tieren in unzumutbarer Haltung ist nicht genießbar und kann nicht gesund sein.

Video: 10 TYPISCHE VEGETARIER-SITUATIONEN! | Joyce 

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Was essen Vegetarier oder Veganer? Sie ernähren sich nicht nur ohne Fleisch, sondern auch oft ohne Fisch oder eben auch als Veganer ganz ohne tierische Produkte, was oftmals auch bedeutet, dass in der Kleidung und dem sonstigen Leben auf alle Produkte verzichtet wird, die durch, mithilfe von oder aus Tieren produziert wurden. Es sind ethische Gründe, gesundheitliche Gründe oder Mischungen davon, die Menschen dazu bringen, auf Fleisch, Fisch oder gar alle tierischen Produkte zu verzichten.

Verzichte ich als Vegetarier / Veganer auf wichtige Vitamine und andere Inhaltsstoffe? Nein, wenn ich mich gut und ausgewogen ernähre. Vegetarisch und vegan lebende Menschen werden nach und nach in ihrem ganzen Lebensstil bewusster und aufmerksamer. Daher achtet man auch immer mehr auf regionale Produkte, Bio, Nachhaltigkeit und andere Bausteine guter Ernährung. Der Allesfresser macht sich oft weniger Gedanken und nimmt auch recht viel Fast Food und Fertiggerichte zu sich, was Vegetariern und Veganern nahezu unmöglich ist. Daher ist dies eher ein Gerücht, als eine Tatsache.

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Sieben Tipps für die eigene Entscheidung:

  1. Bewusst leben bedeutet, sich zu öffnen und Möglichkeiten zu erkennen. Wenn ich eine Möglichkeit habe, mich besser zu ernähren, dann darf ich sie ergreifen, wenn ich Lust dazu habe.
  2. Zwang ist ein schlechter Berater. Ich kann vieles ändern, mit Zwang jedoch erreiche ich bei mir und anderen Menschen allerdings wenig.
  3. Vegetarische oder vegane Tage sind möglich, damit ich mich ausprobieren kann und schauen kann, was ich an diesen Tagen esse.
  4. Vegane oder vegetarische Mahlzeiten sind je nach Tageszeit möglich oder eine bestimmte Anzahl je Woche.
  5. Es gibt die Möglichkeit, nicht komplett vegan oder vegetarisch zu leben, sondern seine eigenen Grenzen zu versuchen. Man kann beispielsweise auf Süßigkeiten mit Gelatine verzichten, auf Eier aus Massentierhaltung (auch in Fertigprodukten) und vieles mehr. Ich darf meinen eigenen Stil zu leben entwickeln.
  6. Auf Fertiggerichte und zu ungesunde Getränke (Cola, Limonade, Alkohol …) kann ich ganz oder teilweise zu verzichten beginnen.
  7. Ich kann Obst und Gemüse vor Ort einkaufen und beginnen, regionale und saisonale Produkte zu kaufen.

Jeder von uns kann sich besser ernähren. Wir haben die Chance, aufmerksamer zu werden, ohne dass wir zwangsweise direkt den Stempel des Vegetariers oder Veganers brauchen. Die Industrie beginnt umzudenken und auch die Restaurants spüren, dass es Zeit ist. Es wird Zeit, bewusster und offener zu werden, ohne dass wir uns direkt einem Zwang unterwerfen. Vegane Kochsendungen werden auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Vegane Kochkurse sind auch sehr gefragt. Wir müssen nicht alles umstellen, sondern wir können in Schritten schauen, was unser Weg zu Leben ist. Probieren wir uns aus und machen wir uns auf den bewussteren Weg – er tut sicherlich gut, wenn wir ihn so angehen. Das wird die Liebe zu uns erhöhen und zu unserer Umwelt.

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