Wie bereite ich mich auf ein Erstgespräch vor?

Wenn ich zu einer Beratung, einer Therapie oder einem Coaching gehe, was sollte ich vorher wissen und welche Fragen sind wichtig, um mich vorzubereiten?

Wie bereite ich mich auf ein Erstgespräch vor? Wichtig ist es, sich überhaupt zu melden. Ich stelle die passenden Fragen natürlich immer diskret am Telefon, wenn ein kurzer Austausch gerade möglich ist, damit man sich Gedanken machen kann, was man wirklich bearbeiten will und erkläre meine Arbeitsweise. Das scheint unnötig, denn man hat einen Grund für den Anruf. Ja, aber deswegen hat man noch nicht die richtigen Vorüberlegungen, die unsere gemeinsame Arbeit gleich zu Anfang schon effektiver machen und die Zielrichtung vorgeben.

Wichtig: Ich bitte um ein erstes Telefonat vor einem ersten Treffen und beantworte keine Email-Anfragen ohne Telefonnummer, in denen eine schriftliche Einschätzung der Situation erbeten wird. Dies ist einfach nicht möglich. Eine Email mit Rückrufbitte – am besten mit Handynummer – darauf gehe ich sehr gerne ein. Nehmen Sie hier Kontakt auf.
Ich melde mich immer persönlich und diskret.

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Was möchte ich wirklich erreichen? Diese Frage ist oftmals nicht klar, auch wenn das gerade vielleicht banal erscheint. Es ist oft nicht klar, denn wir wissen oft in der Situation, in der wir nach Hilfe rufen, was wir nicht mehr wollen. Es entsteht meist eine gewisse Ziellosigkeit begleitet von dem Willen, sich in die passende Richtung zu bewegen. Das ist oftmals so, als würde man seinen Wagen auf eine Fahrt exzellent vorbereiten, aber man kennt nur den Startpunkt, leider aber keinen Teil der Fahrtstrecke. Mit unbekannter Route kommen wir auch mit dem besten Willen an kein Ziel, egal wie sehr wir uns bemühen. Sich die Frage zu stellen, was man genau wirklich erreichen möchte, ist daher unglaublich wichtig. Die Antwort hierauf sollte nicht zu schnell erfolgen und nicht die erste ist auch die beste / passende. Immer weiter zu fordern und die Wunschliste nicht abreißen zu lassen, wie bei einem fünfjährigen Kind, das ist eine gute Voraussetzung. So finde ich irgendwann eine Antwort, die mich sehr berührt.

Beispiel: Ich möchte nicht mehr rauchen. Was möchte ich stattdessen?

  1. Mich gesünder fühlen. Warum?
  2. Damit ich unbeschwerter und leistungsfähiger bin. Warum?
  3. Weil ich mehr erreichen möchte. Was?
  4. Ich möchte gerne mehr Sport treiben. Welchen genau?
  5. Was genau soll das Ziel sein?
  6. Bundesliga Damen bei den Ladies in Black.

Das Ziel ist gefunden, das wunderbar helfen kann und die Voraussetzung schafft. Je weiter man kommt, desto besser. Manchmal kommt man nicht weiter, deswegen gibt es ja Unterstützung. Also bitte nicht zu viel verlangen. Manchmal scheinen die Ziele anfangs sehr unklar, das löst sich während der Arbeit.

Was habe ich schon unternommen und was hat mir geholfen und was nicht? Womit fühlte ich mich wohl und was ängstigte mich? Gab es Dinge, die etwas Interessantes zu verbergen schienen und es war nicht der rechte Zeitpunkt? Manchmal braucht man etwas mehr Zeit, bis man zur Lösung gehen kann/darf. Genauso kann es sein, dass man andere Sichtweisen findet und sich auf einmal besser öffnen kann. Wichtig ist es, Erfahrungen und Erlebnisse zusammenzufassen. Natürlich macht es Sinn, auch alle eigenen Fragen und Gedanken zusammenzutragen. Am besten geht man bei beiden Fragestellungen in mehreren Etappen vor.

Ändert das schon etwas? Etwa 2/3 aller Menschen empfinden durch diese Art der lösungsorientierten Gedanken bereits eine Verbesserung des Empfindens, denn man öffnet der Lösung und nicht nur der Problemstellung die Türe. Lösungsorientierung ist eine oftmals große Befreiung. Im Gespräch wird es spannend – bereiten Sie sich kurz vor und dann beginnen Sie. Sie haben ein freies und glückliches Leben verdient und nicht eines, das sie quält. Das gilt für Einzelgespräche ebenso wie für die Ehetherapie/Paartberatung.

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